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Scharfenberg erinnerte Eingangs an den Eisernen Vorhang, der fast 40 Jahre Weltanschauungen und politische Systeme, Ostblock und Westen, Familien und Freunde, Landschaften, Städte und Dörfer, trennte. Aus dem Todesstreifen ist ein Lebensraum geworden", sagte sie. Cramer berichtete dann von seinem Projekt "Iron Curtain Trail". Sein Ziel ist es, die ehemalige Grenze in Europa, von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer erlebbar und wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar zu machen.
Entlang des ehemaligen Grenzstreifens wird auf 6800 Kilometern ein Radweg geschaffen, der die europäische Kultur und Geschichte mit nachhaltigem Tourismus verbindet. Auf seiner Strecke erinnert der Radweg jedoch nicht nur an die Teilung Europas, sondern macht auch den kulturellen und natürlichen Reichtum des Kontinents sichtbar. Vorbild dazu ist der "Berliner-Mauer-Radweg", der 160 Kilometer entlang des Verlaufs der Berliner Mauer führt. Im Gepäck hatte Cramer auch sein Radtourenbuch über den deutsch-deutschen Radweg. Viele der Strecken am grünen Band - mit genauer Streckenbeschreibung - von der Ostsee bis zur tschechischen Grenze, hat Cramer als begeisterter Radfahrer selbst erfahren. So konnte er die Zuhörer auf viele Sehenswürdigkeiten hinweisen. Auch über die Zeit vor der Wende in Berlin, den Mauerfall, Flucht und Vertreibung, berichtete der EU-Parlamentarier in Hof ausführlich. Bei der anschließenden Diskussion beantwortete er noch viele Fragen der Zuhörer vom Bund der Berliner und vom ADFC. E.S.
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